Wie Aurawell gezielt dort ansetzt, wo klassische Systeme an ihre Grenzen stoßen
Viele Gebäude werden mit den Jahren thermisch ungleichmäßig. Ein Raum ist angenehm warm, der nächste bleibt kühl – obwohl die Heizung läuft.
In der Praxis ist das Problem selten eine zu geringe Gesamtleistung der Heizungsanlage. Meist handelt es sich um ein Verteilungs-, System- oder Oberflächenproblem.
Genau hier setzt Aurawell – das 5 mm dünne, wandintegrierte Heizpaneel aus der Schweiz an.
Die typischen Ursachen – und warum zentrale Systeme sie nicht lösen
1. Alternde Bausubstanz und kalte Außenwände
Mit der Zeit verändern sich Gebäude:
- Dämmstoffe verlieren an Wirkung
- Fugen werden undicht
- Fenster altern
- Wärmebrücken verstärken sich
Besonders Außenwände kühlen aus. Sinkt die Oberflächentemperatur stark ab, entsteht ein unangenehmes Kälteempfinden.
Wie Aurawell hier wirkt
Aurawell wird vollflächig an die Wand geklebt und ist nur 5 mm dünn.
Die integrierte Heizmatte gibt Wärme nicht nur nach vorne in den Raum, sondern auch nach hinten in Richtung Wand ab.
Die angrenzende Wandfläche wird im Umkreis von ca. 30 cm aktiv temperiert.
Ziel ist:
- Anhebung der Oberflächentemperatur
- Verschiebung des Taupunkts nach außen
- Reduktion der Feuchtebelastung im Putzbereich
Wichtig: Aurawell ersetzt keine bauliche Abdichtung bei aufsteigender oder dauerhaft eindringender Feuchtigkeit.
2. Ungleichmäßige Wärmeverteilung im Heizsystem
In vielen Bestandsgebäuden fehlt ein hydraulischer Abgleich. Die Folge:
- Heizkörper nahe der Heizung sind sehr warm
- Entfernte Heizkörper bleiben unterversorgt
- Obergeschosse sind kühler
Zusätzlich erhöhen Hydraulik, Pumpen und Verteiler die Systemkomplexität.
Der Aurawell-Ansatz: Keine Hydraulik, keine Verteilung
Aurawell arbeitet ohne:
- wasserführende Leitungen
- Pumpen
- Verteiler
- Hydraulikabgleich
Das System wandelt elektrische Energie direkt in Wärme um – ohne Transport- oder Speicherverluste.
Wärme entsteht exakt dort, wo sie benötigt wird – direkt an der Wandfläche.
3. Konvektionsprobleme klassischer Heizkörper
Konvektionsbasierte Systeme erwärmen primär die Luft. Warme Luft steigt nach oben:
- Unter der Decke zu warm
- Im Aufenthaltsbereich zu kühl
- Außenwand weiterhin kalt
Gerade in hohen Räumen oder bei großen Glasflächen verstärkt sich dieser Effekt.
Aurawell: Flächige Strahlungswärme
Aurawell gibt die Wärme überwiegend als Strahlungswärme ab.
Das Wärmeempfinden ist vergleichbar mit einem Kachelofen:
- Direkt spürbar
- Ohne Luftverwirbelung
- Geräuschlos
- Gleichmäßig
Die Oberflächentemperatur liegt bei ca. 55 °C, die Aufheizzeit beträgt rund 15 Minuten.
4. Geänderte Nutzung und neue Komfortzonen
Homeoffice, Gästezimmer, Dachgeschossausbau oder punktuelle Komfortzonen erfordern flexible Lösungen.
Zentrale Systeme beheizen oft ganze Stockwerke – auch wenn nur einzelne Bereiche genutzt werden.
Aurawell als zonenweise Heizlösung
Aurawell ermöglicht gezielte Beheizung einzelner Räume oder Wandbereiche.
Die Leistungsaufnahme beträgt ca. 0,5–0,6 kW pro Paneel.
Bei Stromkosten von 0,15–0,40 €/kWh entstehen Betriebskosten von ca. 0,8–0,20 € pro Stunde.
Das bedeutet:
- Kalkulierbare Kosten
- Keine Wartungsverträge
- Keine Pumpen- oder Servicekosten
Warum Aurawell als System anders gedacht ist
5 mm dünn – vollständig wandintegriert
Aurawell ist nur 5 mm stark und wird vollflächig verklebt.
Es entsteht:
- Kein Technikraum
- Kein Platzverlust
- Keine sichtbare Heiztechnik
Die Oberfläche ist individuell gestaltbar und kann Teil des Raumkonzepts werden .
Reduzierte Systemarchitektur
Im Vergleich zu Pellet-, Gas-, Öl- oder Wärmepumpensystemen entfällt die gesamte technische Infrastruktur wie Hydraulik oder komplexe Anlagenkomponenten.
Die Investitionskosten liegen bei 1.890 € inkl. USt pro Paneel.
Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
Aurawell ist kombinierbar mit:
- Photovoltaik
- Stromspeichern
Mit rund 94 % erneuerbarem Strom im österreichischen Verbrauchsmix kann das System nachhaltig positioniert werden.
Fazit: Ungleichmäßige Wärme ist meist ein Systemproblem – nicht ein Leistungsproblem
Wenn Räume trotz laufender Heizung nicht ausreichend warm werden, liegt die Ursache häufig in:
- kalten Außenwänden
- konvektionsbedingter Luftschichtung
- fehlender Zonenregelung
- hydraulischer Unterversorgung
Aurawell löst diese Probleme durch direkte, flächige und wandnahe Wärmeabgabe – ohne Hydraulik, ohne komplexe Technik und ohne bauliche Großmaßnahmen.
Das System eignet sich besonders für:
- Bestandsgebäude
- Nachrüstung einzelner Räume
- Komfortzonen an Außenwänden
- Gebäude mit reduzierter technischer Infrastruktur
Aurawell steht für eine technisch vereinfachte, präzise regelbare und klar kalkulierbare Heizlösung – gefertigt in der Schweiz .
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Muss in die zentrale Heizungsanlage eingegriffen werden?
Nein. Es sind keine wasserführenden Systeme oder Eingriffe in die zentrale Heiztechnik erforderlich.
Ist ein Technikraum notwendig?
Nein. Das System benötigt lediglich einen Stromanschluss.
Eignet sich das System für einzelne Räume?
Ja. Es ist als Einzelraum- und Nachrüstlösung konzipiert.




